Der Geomant und Landschaftshistoriker Herbert Stahl berichtet über seine Erlebnisse in Irland

Das Projekt

Im Reich des grünen Mannes und der weißen Frau -

Bericht über eine geomantische Irlandreise



Irland – das Land der Elfen und Feeen, aber auch das Land der Kelten und der frühen Christen. Nach mehreren Jahren der Teilnahme am Jahrestreffen von AXIS MUNDI entschloss ich mich dieses Jahr zur Teilnahme an einer einwöchigen Irlandreise.Diese Reise war als Seminar gestaltet und sollte neben dem Erspüren alter keltischer Plätze und verschiedener Quellheiligtümer die Frage klären, warum das alte Irland so früh zum Christentum fand(um 430) und gerade von dort viele Mönche in Europa missionierten.



Wir waren 17 Erwachsene(davon nur 3 Männer) und zwei Kinder.Geleitet wurde das Seminar von Marlene und Christin, die beide seit Jahren die Seminare von AXIS MUNDI gestalten. Nach unserer Ankunft in Dublin bezogen wir ein Hotel ca. 40km südlich der Hauptstadt.Vormittags gab es meist Vorträge, dann Besichtigungsfahrten mit einem eigens für uns gemieteten Bus und abends noch einen Erfahrungsaustausch. Das Wetter war „irisch“ feucht,aber auch mild,der Pflanzenwuchs und die sog.“Grünkraft“ sind einfach fantastisch.


Wir besuchten im Osten alte Keltenfriedhöfe, Rundtürme,Megalithgräber und den „Hill of Tara“, wo viele der keltischen Hochkönige beigesetzt wurden. Am 3. Tag überquerten wir die Insel Richtung Westküste, wobei wir unterwegs an verschiedenen Steinkreisen und am sog. „Nabelstein“(Eiszeitfindling) haltmachten. An der Westküste wohnten wir in Golway, einem eher touristisch geprägten Ort. Wir besuchten die alte Stadt Cong und mehrere vorgelagerte Inseln, wo noch das alte „Gälisch“, die Sprache der Kelten, üblich war. Abends gab es oft noch Gesang an der abendlichen Küste, untermalt vom Flötenspiel der Seminarleiterin. Am letzten Tag gings wieder zurück nach Dublin und per Flug nach Deutschland. Die eingangs erwähnte Frage lässt sich wohl dahingehend beantworten, dass die Kelten wohl früh erspürten, dass die Zeit der „Lichtgeburt“ gekommen war und so konnten sie die neue Religion ohne Kampf annehmen. Die Göttin Brigid wurde eine christliche Heilige und auch die bekannte „Mönchstonsur“ stammt von den Kelten. Die Fahrt wird mir immer positiv in Erinnerung bleiben.



Herbert Stahl

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Letzte Änderung am 04/09/19